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Spiel‐ und Schreibwaren Pollner in Waldkirchen

Beitrag veröffentlicht am 30.05.2021

Nach den Bereichen Mode und Sport, stellen wir heute Erwin Pollner e. K. vor, dass in Waldkirchen auch unter dem Namen „Spiel‐ und Schreibwaren Pollner“ bekannt ist. Die Inhaberin Birgit Nagel erzählt von ihren Erfahrungen in den letzten Monaten und ihren Prognosen für die Zukunft. 

AR: Frau Nagel, wie würden Sie Ihr Unternehmen in Ihren eigenen Worten beschreiben?

Frau Nagel: Unser Warenangebot ist sehr vielseitig. Und deckt die Bereiche: Lesen, Lernen, Schreiben, Hobby, Freizeit und Spielen ab. Für Groß und Klein findet der Kunde alles was sein Herz begehrt. Wir wollen Einkaufen wieder zum Erlebnis machen, wie mit unserem neuen Schultaschen‐Shop!

AR: Bei einem so breiten Angebot ist sicherlich auch die Kundschaft dementsprechend, richtig?

Frau Nagel: Wir haben tatsächlich alle Altersgruppen unter unseren Kunden. Vom Baby bis zu den Senioren.

AR: Für viele kleine Geschäfte waren die letzten Monate eine große Herausforderung. Was fanden Sie besonders hart und wo hatten Sie als Unternehmen Glück oder eine Entlastung? 

Frau Nagel: Glück, weil unsere Nebenkosten gering sind. Wir haben keine Mietkosten, somit entfällt ein großer Kostenfaktor. Wir sind breit aufgestellt und haben sehr gutes Fachpersonal. Da gibt es immer etwas, das der Kunde bei uns sucht und findet. Die stetigen Lockdowns müssen aber bald enden. Die Kunden wissen oft gar nicht mehr was sie dürfen und was nicht bei dem Stetigen Hin und Her mit Testen, Meet & Collect oder Click & Collect. Das ist schlecht für den Einzelhandel.

AR: Im stationären Handel war es vor allem in den letzten Wochen wirklich sehr verwirrend für Händler und Kunden zugleich. Haben Sie dafür digitale Alternativen ausgebaut, die Ihnen auch während der harten Lockdowns geholfen haben? 

Frau Nagel: Wir haben schon seit Jahren einen Online‐Shop unter www.spielwaren‐pollner.de. Durch die Krise haben wir ihn weiter ausgebaut. Aber leben könnte man davon nicht. Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir müssen die Kunden wieder in die Geschäfte lassen, nur so können wir kostendeckend wirtschaften. Und auch Arbeitsplätze halten und neue schaffen!

AR: Online ist also nur ein kleiner Teil und der Fokus bleibt auf dem direkten Kundenkontakt und bei Shopping vor Ort für Sie. Dennoch helfen digitale Angebote wie ALLES REGIONAL beim schnellen und einfachen Informationsaustausch im Netz. Warum haben Sie sich entschieden bei ALLES REGIONAL mitzumachen?

Frau Nagel: Wir hoffen, dass dadurch die Region gestärkt wird und die Kaufkraft nicht noch weiter abwandert, wir brauchen einen starken Einzelhandel, einer allein kann nicht überleben. Nur die Vielfalt an Geschäften belebt die Innenstädte.

AR: Vielen Dank für das Interview, Frau Nagel.

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