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Run+Race Radsportcenter in Passau

Beitrag veröffentlicht am 04.08.2021

In den vergangenen Monaten wurde vielfach darüber berichtet, wie die Corona‐Pandemie nahezu einen Radboom ausgelöst hat. Während die einen nach einer Möglichkeit suchten, dem Ansteckungsrisiko in überfüllten Bussen und Bahnen zu entgehen, wollten andere die neu gewonnene Freizeit aufgrund von Kurzarbeit & Co. dazu nutzen, wieder sportlich aktiv zu werden und trotz Ausgangs‐ und Kontaktbeschränkungen Zeit an der frischen Luft verbringen. Fahrradhändler schienen im Gegensatz zu vielen anderen also eher von der Pandemie zu profitieren.

Ob das wirklich so ist, wie die Zweiradgeschäfte unserer Region die letzten Monate erlebt haben und warum das Internet den persönlichen Kundenkontakt nie vollkommen ersetzen wird, haben wir im Gespräch mit Otto Peter vom Run+Race Radsportcenter in Passau erfahren.

 

AR: Herr Peter, was ist für Sie das Besondere an Ihrem Radsportcenter?

Otto Peter: Wir haben die Erfahrungen über unsere Produkte wirklich selbst erfahren. Wir leben den Radsport, da hängt unser Herzblut dran. Diesen Spirit dokumentiert und widerspiegelt unter anderem unser einzigartiges Radsport‐Museum. Da zeigt sich ganz intensiv unsere Produkt‐Philosophie, unsere Liebe zum Fahrrad.

AR: Als Fahrrad‐Fachgeschäft haben Sie sicherlich eine sehr breite Zielgruppe. Können Sie kurz beschreiben, wer genau Ihre Kundschaft ist? Und wie würden Sie diese beschreiben?

Otto Peter: Unsere Kunden kommen aus einem Einzugsgebiet, welches sich über die Landkreise Passau, Freyung‐Grafenau und Wolfstein (Unterer Wald) bis hin ins Mühl‐ und Innviertel hinzieht. Ganz stark sind unsere österreichischen Nachbarn vertreten. Alle Altersgruppen treten auf: Vom Kind bis zu den Großeltern. Und die Ambitionen erstrecken sich von Hobby‐Wochenend‐Radlern bis zu aktiven Radsport‐Amateuren. Jeder hat da andere Bedürfnisse und Ansprüche und unser Bestreben ist es, diese individuellen Ansprüche auch bis ins Detail umzusetzen.

AR: Und an diesem Anspruch hat sich sicherlich auch während der Pandemie nichts geändert. Aber bestimmt war das vergangene Jahr auch keine normale Zeit für Sie. Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht? 

Otto Peter: Der Radsport und das Fahrrad waren und sind die großen Gewinner dieser Pandemie. Eines der wenigen positiven Dinge, die das „Corona"‐Problem verursacht hat. So gesehen kann man unser Geschäft nicht mit dem restlichen Einzelhandel vergleichen.

AR: Schön zu hören, dass diese schwierige Zeit nicht nur negative Auswirkungen hatte. Haben Sie Ihr Unternehmen dennoch in letzter Zeit in irgendeiner Form weiterentwickelt, beispielsweise durch eine Digitalisierung des Verkaufsprozesses?

Otto Peter: In Corona‐Zeiten lief vieles, bzw. das meiste bereits im Vorfeld über das Internet ab. Gut, dass wir die digitalen Wege schon bestens beherrscht und genutzt haben. Letztendlich aber ist und bleibt das Beratungsgespräch direkt „am Produkt“ – also am Fahrrad ein ultimativer Fakt. Ein Rad muss passen wie angegossen. Dann macht es Spaß und Freude.

AR: Obwohl Ihr Geschäft weiterhin sehr gut lief, haben Sie sich trotzdem dafür entschieden, das Netzwerk von ALLES REGIONAL für sich zu nutzen. Was genau hat Sie davon überzeugt, diesen Schritt zu gehen?

Otto Peter: Mich hat vor allem die Flächendeckung von ALLES REGIONAL überzeugt und die dadurch erhöhte Kunden‐Erreichbarkeit. Aber natürlich auch der Anzeigenpreis.

AR: Das freut uns natürlich zu hören. Genau das motiviert uns auch, weiterzumachen. Herzlichen Dank, Herr Peter, dass Sie uns einmal eine positive Sicht auf die Corona‐Pandemie gezeigt haben. Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute.

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