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Herbsttrends 2019

Beitrag veröffentlicht am 05.09.2019

Längst hat er begonnen, der meteorologische Herbst. Den Start in die dritte Jahreszeit vermeldet allmählich und unübersehbar auch die Natur, die es schon bald wieder im wahrsten Wortsinn bunt treibt, wenn sich die Blätter von Bäumen und Sträuchern vielfältig färben. Mut zur Farbe ist ebenso in der Mode angesagt – beispielsweise bei Lederjacken, einem ungebrochenen Klassiker im Herbst. Da darf’s durchaus schon mal ein knalliger Eyecatcher sein, auch unter style-bewussten Schülern auf ihrem Weg "back to school" nach den großen Ferien. Zum Auftakt des neuen Unterrichtsjahres steht übrigens auch Schenken hoch im Kurs. Immer häufiger findet sogar Schmuck den Weg in die Schultüte.
Beschenkt werden zum Schulanfang wohlgemerkt nicht nur die eigenen Kinder, sondern auch ABC-Schützen aus der näheren Verwandtschaft und dem Bekanntenkreis, wie Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern weiß. Die Hitliste bei den Präsenten führen nach den Worten des Pressesprechers Süßwaren an, gefolgt von Artikeln zur klassischen Schulausstattung wie Stifte, Hefte und Ähnlichem. Auf Platz drei rangieren Spielwaren. Schon knapp dahinter liegt Schmuck, unter anderem in Form von modischen beziehungsweise sportlichen Uhren und Chronographen mit Stoppuhr- und Alarmfunktion, damit die Schüler pünktlich zum Unterricht erscheinen, beim Lauftraining ihre Bestzeit stets im Blick haben und auch den Bus nach Hause nicht verpassen.
Wie Ohlmann unterstreicht, sind unbestritten die Fachgeschäfte für Büro- und Schreibwaren die stärksten Profiteure in den Tagen und Wochen vor Schuljahrsbeginn. Doch auch immer mehr Discounter erkennen die Zeichen der Zeit und locken mit Sortimenten an entsprechenden Artikeln für den Unterrichtsalltag. Eltern kennen bereits die alljährliche Rallye durch die Läden, um die von den Schulen vorgegebenen Listen mit den notwendigen Dingen abzuarbeiten. Klassische Fachhändler in der Region sind auf diesen Run bestens eingestellt und vorbereitet, so dass der Einkauf für die Mütter und Väter nicht zum Nervenkrieg wird und auch individuelle Beratung erfolgt. Hier liegen zweifellos die Stärken der etablierten Betriebe des regionalen und lokalen Einzelhandels.
Der Service lohnt sich. Schließlich geben Eltern und Großeltern deutschlandweit alljährlich rund 580 Millionen Euro für die Unterrichtsausstattung ihrer Sprösslinge beziehungsweise Enkelkinder aus, worunter auch die bereits erwähnten Geschenke zum Schulstart fallen. In Bayern macht diese Summe immerhin knapp 90 Millionen Euro aus, wie Handelsverbandssprecher Ohlmann berichtet. Heruntergebrochen auf die einzelnen Schüler beziffern sich die finanziellen Aufwendungen für den Schulbedarf – sprich stylische und praktische Schulranzen und -rucksäcke, flotte Turnbeutel, flippige Schreibmäppchen und ähnliche Dinge – im Schnitt auf 181 Euro. Den Inhalt der Schultüte für die ABC-Schützen lassen sich Mamas und Papas sowie Omas und Opas durchschnittlich 47 Euro kosten.
Wichtig ist auch die passende und sichere Kleidung – am besten mit eingearbeiteten Reflektoren – für den Weg zur Schule und nach Hause, aber auch für ungetrübte Aufmerksamkeit im Unterricht. Funktionell und bequem muss das Outfit von Kopf bis Fuß sein, damit sich die Kinder rundherum wohlfühlen und auf den Lern- wie Lehrstoff uneingeschränkt konzentrieren können. Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern verweist darauf, dass in den Textilläden schon jetzt die sogenannte Übergangsware Einzug gehalten hat – also alles für die Umstellung der persönlichen Garderobe von der wärmeren auf die kühlere und die kalte Jahreszeit. Auch wenn es paradox klingt: Die Händler haben schon jetzt den größten Umsatzbringer des Jahres fest im Blick. "Ab November beginnt das Weihnachtsgeschäft", stellt der Sprecher des Branchenverbands fest.
Doch zunächst liegt der Fokus auf den Herbst-Trends 2019. Ganz speziell im Visier liegen beispielsweise Organza-Blusen, außerdem coole Cowboy-Boots und hübsche Braun-Nuancen bei den Farben. Renner unter den modebewussten Damen werden lange Blazer sein, die weit unter die Hüfte reichen. Gefragt ist dazu die Kombination mit schlichten Oberteilen und langen, schmal geschnittenen Hosen. Für wärmere Herbsttage empfehlen sich markante Sandaletten. Wenn’s kühler wird, darf’s der Griff zu modischen Stiefeletten sein. Wie bereits angedeutet: Leder erlebt eine wahre Renaissance – egal ob Wild- oder Kunstleder, als Jacken, Mäntel, Hemden oder Hosen, letztere ebenfalls lang und schmal geschnitten. Die angesagten Herbst-Modefarben sind neben den schon angeschnittenen zarten Brauntönen Puderblau, Gelb, Salbei und Petrol sowie Orange und Pink.
Die Top-Modetrends für Männer zielen auf knöchelfreien Look ab – soll heißen: Hosen werden kürzer getragen. Dafür eignen sich zum Beispiel Baggy-Hosen im 1990er-Stil, aus Denim oder Cord. Immer richtig liegen die Herren mit einem vielseitig kombinierbaren schwarzen Beinkleid. Dazu sind sogenannte Statement-Socken ein Muss, in knalligen Farben und mit auffälligen Mustern. Im Kommen sind Hemden mit Prints als Botschaften für den Blick auf den Zeitgeist. Anhaltend ist der Trend zu Oversized-Strick, wobei der Strickpullover das Sweatshirt im Alltag noch stärker verdrängen wird. Durchaus tragbar sind Modelle mit überschnittenen Schultern. Das Cord- oder Worker-Hemd bleibt up to date, topaktuell mit aufgenähten Brusttaschen und gern leicht oversized. Die große Daunenjacke ist absolut in. Karo-Muster gehören ebenso dazu wie die Saisonfarben Ketchup-Rot und Curry-Gelb neben gedeckten Erdtönen. Tja, wie gesagt: der Herbst treibt’s eben bunt.

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